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Eine Fee hatīs auch nicht leicht

Du hast einmal am Tisch gesessen
da fiel Dir auf: "Die Milch vergessen !"
und schmunzelnd dachtest Du bei Dir:
"Ich wünschtī, die Milch kämījetzt zu mir!"
Da plötzlich kommt `ne Fee und sagt:
"Du hast so oft Dein Leid geklagt,
Ich habī genug, nun sein mal still,
von jetzt an tust Du was ICH will !"
und schlägt die Faust in Deinen Wanst,
so daß Du kaum noch atmen kannst.
Du schaust Dich um, -iss keiner da
um Dir zu helfen, -wunderbar.
Und plötzlich kannst Du nichts mehr sehīn,
die Fee bleibt direkt vor Dir stehīn.
Sie packt die Gurgel, schleift Dich weg
an einen ganz bestimmten Zweck.
Sie läßt Dich schuften, früh bis spät,
weil sie sonst auf dem Zahnfleisch geht.
Denn sie reißt fast sich aus ein Bein
und wie SIE fühlt, das juckt kein Schwein.
Und Wunsch erfüllīn ist gar nicht leicht,
dīrum hat es ihr jetzt auch gereicht.
Du rackerst bis die Einsicht kommt,
Du hastīs geschnallt und sie sagt prompt:
"Ich hoffe, das war Dir `ne Lehre,
sonst komme ich Dir in die Quere !
Doch nun noch ein ganz kleiner Tip,
bevor ein Ende hat der Höllentrip:
Was selbst Du kannst, das tuīgeschwind,
weil Feen fürīs Besondīre sind."

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