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Das Klo-Gewitter

Seit Stunden ist der Himmel klar,
schon lange kein Gewitter war;
im weißen Tal aus Porzellan,
doch plötzlich bahnt sich Schlimmes an,
denn dunkle Wolken ziehen auf,
das Unglück, das nimmt seinen Lauf.
Die Wolken alles dunkel legen,
da fängt es auch schon an zu regnen.
Und wie aus Kübeln geht es nieder,
mit Donnerschlägen immer wieder.
Die Landschaft bebt, es dröhnt die Luft,
begleitet von bestialem Duft.
Das war nicht Schluß, jetzt wird es bunter:
Es hagelt braune Brocken runter.
Mit Prasseln, Platschen ohne Ende,
so spritzt es seitlich an die Wände.
Doch dann ist friedlich´ Stille hier,
es rieselt leise Klopapier.
Nur kurze Zeit, dann gibts ein Beben,
die Wolken sich nun auch wegheben.
Da nährt sich eine Wassergischt,
die alles in eine Loch reinwischt.
Jetzt ist es wieder wie vorher,
als ob gar nichts gewesen wär`.
Ich krieg schon leichtes Angstgezitter,
denk´ ich an´s nächste Klo-Gewitter.

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