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Weiße Pracht

Es ist mal wieder Zeit, das Jahr geht bald zu ende.
Der Boden ist ganz hart vom Frost, ich reibe meine Hände.

Dreckig grau und hektisch braucht die Landschaft Dich
und eine frohe Hoffnung ergreift nun langsam mich.

Die Bäume stehnen nackig da, es weht ein kalter Wind.
Der Himmel färbt sich dunkel, ich freu´mich wie ein Kind,

denn dann kommst Du, deckst alles zu wie eine Daunendecke weich.
Ich steh´am Fenster, Du lädst mich ein in Dein wunderschönes Reich.

Weiße Pracht !
Wie hast Du das gemacht ?
Du legst Dich über Stadt und Land,
Dein Prickeln spür ich auf meiner Hand.
Nur Du birgst wirklich Ruh,
oh weiße Pracht nur Du,
mit Dir allein
könen Träume plötzlich Wahrheit sein,
denn alles, was so häßlich war
verdeckst Du bis zum nächsten Jahr.
Weiße Pracht nur Du.

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