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Das kleine Haus

Ich sitze in dem kleinen Haus und niemals scheint ein Licht herein.
Das trübe Fenster in der Wand läßt draußen alles trostlos sein.
Ich wage nicht den Blick hinaus weil draußen es nur Sorgen schneit.
Hier drinnen ist es warm und still, das gibt so viel Geborgenheit.

Doch manchmal istīs mir wie im Traum, denn ein Gedanke läßt nicht ruhīn:
Wie wär es, einfach aufzustehn, einī Schritt nur vor die Tür zu tun ?
Vielleicht wärīs dort ganz sonnig warm und duften würde die Natur.
Man könnte lang spazieren gehn, ein Trugbild wär das Fenster nur.

Die Hoffnung hat nicht Kraft genug, ich wage nicht den Schritt hinaus.
Die Angst vor bittīrer Eiseskältī, sie hält mich hier im warmen Haus.
Ach kämīdoch endlich jemand her, der mich im Haus so wartend sieht,
die Türe aufreißt und mich nimmt und zärtlich in die Sonne zieht.

So sitze ich tagein, tagaus und manchmal hört man auch Gesang.
Ich warte in dem kleinen Haus vielleicht mein ganzes Leben lang...

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