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Die Macht der Ruhe

Nach buntgewirbelt, lauten Tagen
begann ich mich ganz leis´ zu fragen:
Wann kommt die Zeit, `mal auszuruh´n,
doch dieses hat ein Ende nun.
Ich sitze weit entfernt von dem,
was täglich mir so unbequem
aufs Neue meine Kräfte zehrt
und jede Muße mir verwehrt.
Die Macht der Ruhe hüllt mich ein,
läßt mich mit mir so ganz allein;
sie führet mich bis auf den Grund,
wo meine Seele liegt ganz wund.
Nun nehme ich mir einmal Zeit
und mache mich dafür bereit,
daß Schönes mich erfüllen mag
den ganzen lieben langen Tag.
Ich spüre schon die heilend´ Kraft,
die neue Energien schafft.
Und losgelöst von all den Zwängen
such` in der Stille ich nach Klängen.
Es schwinden langsam alte Narben,
verwischt von tausend bunten Farben.
Ein Hochgefühl macht sich jetzt breit
mit Zuversicht und Heiterkeit.
Ich bin gekräftigt durch die Macht
der Ruhe, die mir ward gebracht.
Nun stürze ich mich mit Gejubel
zurück in meinen Alltagstrubel.

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