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Sonne in mir

Wenn wonnig ist mir das Gemüt,
ich freue mich des Lebens,
dann denk´ ich nicht, was mir noch blüht,
die Freude wär´vergebens.
Ich breite aus mein fröhlich Licht,
laß´ and´re davon haben,
doch malchmal - und dann merk´ ich´s nicht,
da kommen schwarze Raben.
Sie fangen all die Freude ein
und fressen sie dann auf.
Es schmeckt ihnen ganz sichtlich fein,
drum lass´ ich freien Lauf.
Und wenn sie dann gesättigt sind,
dann fliegen sie schnell weiter.
Zurück bleibt nur ein kalter Wind
und ich bin nicht mehr heiter.
Denn alles, was ich geben konnt´,
ist nun ganz plötzlich weg.
Was vorher war ganz warm besonnt,
wird kalter, starrer Dreck.
Erst wenn viel Zeit es hat geschafft
zu heilen meine Wunden,
dann habe ich erneut die Kraft
zu strahlen viele Stunden.

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